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Wie lassen sich Branchen übergreifend Netzwerke bilden? Wer vertritt die Interessen der Pressesprecher und Kommunikationsbeauftragten? Aus diesen Fragen entstand die Idee für die Gründung des Bundesverbandes deutscher Pressesprecher. Denn die ernüchternden Antworten lauteten bis zum 31. Oktober 2003: Es besteht weder ein übergreifendes Netzwerk noch eine gemeinsame Interessensvertretung. Beides hat sich mit der Gründung des Berufsverbandes deutscher Pressesprecher in Berlin geändert.
Die Fakten liegen auf der Hand: Die Bedeutung von Pressearbeit und PR ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und wird weiter steigen. Viele Unternehmen, politische Institutionen, Behörden, Stiftungen und Körperschaften haben eigene Kommunikationsbeauftragte, Pressestäbe, Sprecherinnen und Sprecher, insgesamt etwa 40.000 in Deutschland.

Der Bundesverband deutscher Pressesprecher soll sich schwerpunktmäßig zu einem bundesweiten Netzwerk von Pressesprechern und Kommunikationsbeauftragten verschiedenster Unternehmen und Organisationen entwickeln, das in besonderer Weise den Erfahrungsaustausch Branchen übergreifend fördert. Der Verband, der sich als Ergänzung und nicht als Konkurrenz bestehender Vertretungen versteht, plant für seine Mitglieder zudem Möglichkeiten der Weiterbildung und des Erfahrungsaustausches. Zudem will die in dieser Form in Deutschland einmalige Vereinigung die Berufsinteressen der Pressesprecher vertreten. Sie ermöglicht es, Probleme des Berufsstandes zu lokalisieren und Lösungsansätze zu entwickeln.

Ein großer Vorteil des neuen Verbandes liegt darin, dass ausschließlich hauptberufliche Pressesprecher Mitglied werden können. Das bedeutet optimale Voraussetzungen, um "unter sich" Netzwerke zu bilden und Grenzen zwischen Branchen der Wirtschaft, Verbänden und Politik zu überwinden. Die Probleme und Herausforderungen sind oft nur auf den ersten Blick und in Nuancen unterschiedlich.

Der Bundesverband deutscher Pressesprecher will zudem das Ansehen des Berufsstandes pflegen und bewahren. Auch der Nachwuchsförderung und Weiterbildung gehören zu seinen Zielen. Pressesprecher ist eben nicht gleich Pressesprecher. Die beruflichen Wege und Ausbildungen sind sehr unterschiedlich, ebenso die Einbindung in die internen Unternehmensstrukturen.

Die Idee ist bei Kolleginnen und Kollegen in ganz Deutschland auf große Resonanz gestoßen. Das hat die Gründungsveranstaltung eindrucksvoll bewiesen. Der Bundesverband schließt somit eine Lücke in der Kommunikationsszene.

Deshalb: Machen Sie mit beim Berufsverband deutscher Pressesprecher. Seien Sie in unserer Gemeinschaft herzlich willkommen!

www.pressesprecherverband.de